Regisseur Tim Burton gibt im Beetlejuice-Trailer Vollgas


Catherine O’Hara und Winona Ryder schlüpfen erneut in ihre Rollen als Delia und Lydia Deetz, obwohl sie die einzigen wiederkehrenden Besetzungsmitglieder zu sein scheinen. Was Jeffrey Jones betrifft, so ist der von Skandalen geplagte Schauspieler nicht dabei, ebenso wie Geena Davis und Alec Baldwin (aus praktischen Gründen, weil sie Geister sind und in diesem Universum Geister nicht altern und Verjüngungseffekte teuer sind). Was Keaton betrifft, so ist Betelgeuse eine Rolle mit viel Make-up, aber es scheint nicht so, als würden sie sich besonders anstrengen, die Falten zu verbergen, die er in den letzten 36 Jahren bekommen hat. Natürlich ist Keaton in den letzten Jahrzehnten bemerkenswert gut gealtert. Andererseits ist Davis das auch, aber das ist ein Gespräch für ein anderes Mal.

Die große Neuverpflichtung ist Jenna Ortega, deren Ruhm mit der von Burton produzierten Netflix-Serie „Wednesday“ explodierte. Sie spielt Lydias neugierige Tochter Astrid, die eine zentrale Rolle bei der Befreiung der schelmischen Betelgeuse aus dem Jenseits spielt. Ebenfalls mit von der Partie sind Justin Theroux, Willem Dafoe und Monica Belucci (als Betelgeuses Verlobte). Burton hat die Geschichte vor Jahren mit Seth Grahame-Smith ausgeheckt, aber das Drehbuch wird den „Wednesday“-Machern Alfred Gough und Miles Milar zugeschrieben, also hoffen wir, dass der Einfallsreichtum ihrer von Addams inspirierten Serie Burton in Bestform zurückbringt.

Es ist furchtbar lange her, dass Burton einen lohnenden Film gedreht hat (das wenig beachtete Biopic „Big Eyes“ aus dem Jahr 2014), also halten wir unsere Erwartungen in Grenzen. Ich bin sowieso nicht der Typ, der sich über einen Trailer zu sehr aufregt, also werde ich warten, bis „Beetlejuice Beetlejuice“ am 6. September 2024 in die Kinos kommt, bevor ich entscheide, ob Burton mein Millennium geschafft hat.

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